Dark Side of Digital Communication

Der nerdy Blog für nachhaltige Langzeitkommunikation im Online-Business

Der intuitive Typ der digitalen Kommunikation. The Buddha

Ganz sicher ist dir dieser digitale Kommunikationsarchetyp schon einmal begegnet und vielleicht hältst du ja sogar selbst große Anteile an dieser kommunikativen Version von dir. 😊 Denn gerade in den letzten Jahren war und gilt es auch immer noch als schick, alles, was online gemacht, produziert und präsentiert wird, komplett aus der eigenen Intuition heraus entstehen zu lassen. ✨🌺💖 "Ich folge meiner Freude!" sind hier meist sehr verdächtige Erkennungsworte, wobei - und genau deshalb lohnt es sich, einen ganzen Blog-Beitrag (und noch einiges mehr 😅) dazu aufzusetzen - Intuition in der digitalen Kommunikation oder "Das Gefühl" ist nicht immer gleich Intuition bzw. das dich wahrhaft leitende Bauchgefühl. (Und ja, wir haben diesen Sinn tatsächlich ausgeprägt in unserem Körper.)

In diesem 2. Teil der insgesamt 10-teiligen Kommunikationsarchetypen-Serie geht es also um die sehr spannende Frage, wie du mit diesem Archetypen-Anteil in dir (besonders, wenn er bei dir der dominante Anteil ist) so umgehst, dass er dich wirklich weiterbringt und dich nicht auf ein vermeintlich spirituelles Abstellgleis verleitet. 😘 Mehr dazu aber in den folgenden Zeilen.

Für mehr Infos über den Hintergrund der 8 digitalen Kommunikationsarchetypen empfehle ich dir übrigens den 1. Teil dieser Blog-Serie. Und falls du neugierig bist, wieviel "The Buddha" in dir steckt bzw. ob er dein dominanter Archetyp ist, mach gern den kostenlosen Archetypen-Test und erfahre direkt mehr über deinen digitalen Kommunikationstypen und seine Gos und No-Gos. 😊🤘🏴‍☠️

In diesem Sinne: Welcome to the Dark Side of Digital Communication! 😎

Hier sind die Themen dieses Beitrags im Überblick:

  • Warum der intuitive Kommunikationsarchetyp seine Komfortzone gar nicht oder nur schwer verlassen kann und nicht mehr den nächsten Schritt erkennt
  • Wieso deine Intuition Nachhilfe braucht und ein "gutes Gefühl" bei deiner Kommunikation nicht ausreicht
  • Wie du die Bremse löst und die Grenze deiner Komfortzone wirklich überschreitest
Der intuitive Typ der digitalen Kommunikation. The Buddha

Warum der intuitive Kommunikationsarchetyp seine Komfortzone gar nicht oder nur schwer verlassen kann und nicht mehr den nächsten Schritt erkennt

"The Buddha" mag auf den ersten Blick vielleicht als Titel für einen Kommunikationstypen in einem Modell für Selbstständige und Unternehmer*innen etwas verrutscht und esoterisch wirken. Aber das täuscht. Wenn man es genau nimmt, ist "the Buddha" viel mehr das ehrlichste und in seiner besten Variante klarste Profil unter denn 8 digitalen Kommunikationsarchetypen. Das macht ihn nicht nur ruhig in Situationen, in denen andere so richtig das Drama pachten, sondern WENN er etwas macht, dann richtig. Er funktioniert gewissermaßen binär - also nach dem Ja oder Nein, An oder Aus, 1 oder 0 Prinzip.

Es ist kein Profil der Facetten. Entweder passiert absolut gar nichts. Oder es gilt: In your Face. (Meine Metaphysik- und Human Design Nerds erkennen hierin vielleicht schon diese fundierte und erdgebunden Energie, die sich auch gerne mal in der 1. Linie zeigt. 😉)

Was heißt das nun aber für diesen Kommunikationsarchetypen? Ganz einfach, entweder du bist zu 100 Prozent im Flow und reitest die Wellen, wie sie zu dir kommen. Oder du tingelst pseudo-flowy vor dich hin und umschiffst alle Wellen, die aktuell nicht zu deinem Selbstbild und Selbstgefühl passen.

So, nun Preisfrage an dich. Wann hat sich zum letzten Mal eine Herausforderung - oder in Langsam geschrieben "Heraus-wie-draußen-FORDERUNG-wie-fordern-und-weiter-wollen-und-wachsen"... Also wann hat sich für dich zum letzten Mal eine Herausforderung, wie etwas angefühlt, das du leicht und easy mal eben so auf einer Arschbacke abrutschen kannst? Ganz ehrlich.

Eine Herausforderung ist immer das, wofür du innerhalb von Sekunden schon zwei bis drei triftige Gründe parat hast, weshalb du sie besser nicht eingehen solltest oder weshalb jetzt nicht der richtige Zeitpunkt ist.

Wichtig: Ich spreche an dieser Stelle nicht davon, unbedacht jedes Risiko einzugehen, einfach weil es ein Risiko ist. Ich spreche davon, dass dieser Kommunikationsarchetyp durch seinen Pseudo-Flow zwar Content kreiert, Programme und Online-Kurse entwickelt, aber vor lauter Flow die Themen umschifft, die ihn tatsächlich auf eine andere (unternehmerische und persönliche) Daseinsebene bringen würden - wie zum Beispiel das ehrliche auseinandersetzen mit deinen KPIs, grundlegenden Basisbausteinen für eine stabile Kundenbindung oder für ein Geschäftsmodell, das du skalieren kannst.

Das, was vielen Selbstständigen mit "The Buddha" als dominantem Archetypen passiert, ist, dass sie verlernen, wie es sich anfühlt, aus ihrer kommunikativen Komfortzone heraus zu gehen. So ehrlich zu sein, wie sie wirklich sind, so laut oder auch so leise zu sein, wie sie wirklich sind. Stattdessen haben sie sich auf ein kommunikatives Selbstbild eingerichtet, das eben "just flowy" aber vollkommen kraftlos ist.

I've been there. 😘

Eine herausforderung ist das wofuer du keine Zeit hast obwohls du bock drauf hast

Wieso deine Intuition Nachhilfe braucht und ein "gutes Gefühl" bei deiner Kommunikation nicht ausreicht

Wenn du die Idee hast, zum aller ersten Mal über ein Thema zu sprechen und deine Gedanken frei zu teilen, fühlt es sich für die meisten Meschen erstmal mega an. Du bist stolz auf den Hammer geilen Scheiß, der dir einfach so eben gerade in den Kopf geflößt ist. - Und dann...

Je nach Erziehung und Umfeld bleibt diese Freude gerade mal ein paar Sekunden, wenn der Boden, auf den deine Idee fallen würde, einem kochenden Strom aus Lava gleicht. Manchen kommen diese Gedanken (fast 1:1 genau dieselben!!!) erst, nach monatelanger Vorbereitung, wenn sie auf einem großen Podium vor versammeltem Publikum stehen. Das erste nennt sich Impostor- oder Hochstaplersyndrom und wird von Psychiatern und Coaches begleitet. Das zweite nennt sich Lampenfieber und gehört in der Welt der öffentlichen Kommunikation eher zum guten Ton, was oft mit Worten wie "Hals- und Beinbruch" oder ähnlichem gewertschätzt wird.

In beiden Situationen geht es darum:

  • Schritt 1: Du hast eine Idee.
  • Schritt 2: Du entscheidest dich dazu, diese Idee zur Realität zu machen - einfach, indem du darüber sprichst.
  • Schritt 3: Du fragst dich, ob du diese Realität wirklich haben willst.

Jeder dieser 3 Schritte ist mit einem Gefühl verbunden. Und je nachdem, wen du fragst, ist alles irgendwo "Das Bauchgefühl". Aber welches davon ist "richtig". Ist es das mit der Begeisterung für die Eingebung der Idee? Ist es das Gefühl, das mit der Entscheidung zum "Ja, ich mach was draus." verbunden ist? Oder ist es jenes Gefühl, das deine aktuelle Realität mit einer möglichen Realität vergleicht?

Wichtig für dich an dieser Stelle zu wissen ist, dass Gefühle immer ein Spiegel deiner Vergangenheit sind und in deinem Körper und Verhalten sowie deinem Kommunikationsverhalten antrainierte Muster aus ihrer Versenkung holen. Heutzutage sagt man auch gerne "Du wirst getriggert." 😊

Mit anderen Worten, zwischen uns vernunftbegabten Wesen und dem Pantoffeltierchen wird die Grenze plötzlich seeeeeeehr, sehr dünn. 😅 Nix mit Evolution und persönlicher Weiterentwicklung. Wie programmiert weichen wir unserer nächsten "besseren" Version von uns einfach mal aus, weil wir die - bis auf so ein paar mögliche Hirngespinste - gar nicht kennen und (ganz gleich, was da kommt) es nur unangenehm, unbekannt und mit "Arbeit" verbunden sein kann.

Genau das ist der Mechanismus, warum es sich nicht gut anfühlt, etwas anzusprechen, das andere nicht einmal als Problem wahrnehmen. Oder warum es sich nicht gut anfühlt, einen neuen Themenschwerpunkt für die eigene Firma auszuwählen oder das eigene Produkt oder Angebot an Kunden zu verkaufen.

Mehr passiert da nicht. Aber es passiert mit der Selbstverständlichkeit von Millionen von Jahren der menschlichen Entwicklungsgeschichte.

Tja, und weil du vielleicht auch schon mitbekommen hast, dass wir alle uns - in den meisten Fällen zumindest 😘 - über das Niveau eines Pantoffeltierchens hinausentwickelt haben ... 🦠😁

Wie du die Bremse löst und die Grenze deiner Komfortzone wirklich überschreitest

Wohoo!!! Gute Nachrichten. Du, ich und wir alle wären nicht hier, wenn wir uns auf unseren Pantoffeltierchen-Modus verlassen hätten. Und auch das ist ein ganz natürlicher Prozess. 😊

Nicht ohne Grund gibt es so viele Abenteuergeschichten sowie ganze Filme, Serien und Romane - reale wie auch fiktive - die sich damit beschäftigen, wie man das erleben, sehen und fühlen kann, was du bisher noch nicht erlebt, gesehen oder gefühlt hast. Ein Hobbit beginnt mit einer unerwarteten Reise. Die Voyager wird von einer fremden Spezies auf die andere Seite der Galaxie transferiert und das ohne Option auf baldige Heimkehr. Ein Junge bricht auf - obwohl er nicht schwimmen kann - und sucht sich seine Crew zusammen, um das One Piece zu finden und der König der Piraten zu werden.

Ja, das sind alles Geschichten. Aber es sind Geschichten, bei denen wir mitfiebern, bei denen wir wollen, dass es weiter geht. Kommt Bilbo Beutlin wieder heil nachhause? Bringt Captain Kathryn Janeway ihre Crew sicher zurück in den Alpha-Quadranten und zur Erde? Findet Ruffy die richtigen Leute für seine Reise auf der Grand Line?

Keine dieser und auch keine anderen Geschichten, die wir mit dem Prädikat "gut" versehen, kommen zustande, weil die Protagonisten nur tun, was sich gut anfühlt. Sie zögern, sie zweifeln, manchmal sind sie auch wütend auf sich selbst - und trotzdem gehen sie den Schritt, der unlogisch erscheint, komisch beäugt und von der Verwandtschaft, Kollegen oder Experten kritisiert wird. 🙄

Jetzt also wieder zurück zu "The Buddha" - übrigens auch ein Charakter, welcher der Erzählung nach in reiner Sicherheit und im guten Gefühl erzogen wurde und aufgewachsen ist. Wir alle verbinden ein gewisses Bild der inneren Ruhe und des Friedens mit dieser Figur. Nur ist der einzige Grund, warum wir die Geschichte von Buddha überhaupt kennen, dass er seine sichere Welt ohne Schmerz und ohne Leid verlassen hat. Nicht um zu leiden. Sondern um seine Erfahrungen zu machen.

Genau das ist es, was die Pseudo-Flow-Variante dieses Kommunikationsarchetypen von der 100 Prozent-Flow+Impact-Variante unterscheidet. Erstere betreibt sogenanntes "Spiritual Bypassing" und wartet in ihrem persönlichen Wohlfühlpalast darauf, dass der Palast sich ändert und die Welt zu ihr ins Wohnzimmer spaziert. Doch so funktioniert dieses Thema mit dem Empfangen nicht ganz. 😋

Du darfst die Tür zu deinem Haus schonmal aufmachen. Und noch besser: Du gibst den Leuten da draußen mal Bescheid, dass diese Tür offen ist UND (das ist der Punkt, an dem die meisten scheitern) auch dauerhaft offen BLEIBT.

Und ja, dann kommen erstmal viele Dinge, Menschen und Situationen zu dir, wo du dich nur fragst - "Ach je, wollte ich das ...? 😅" Aber auch das ist okay. Denn nur so lernst du, wo du eigentlich gerade stehst und an welchen Wechselwirkungen du dich - kommunikativ, unbewusst, bewusst, energetisch, unternehmerisch - da eigentlich gerade beteiligst. Und erst dann findest du auch heraus, wo die nächste Grenze deiner Komfortzone wirklich liegt ... So und DANN hör mal parallel dazu das panische Geschrei von deinem vermeintlichen Bauchgefühl, dass dir übel wird und es dich traurig macht und noch ganz andere Emotionen aus längst vergangener Zeit (aber weit nach dem Pantoffeltierchen 🙃) wie Lava in dir hochkochen lässt. Tja, und gleichzeitig freust du dich auch irgendwie. Weil er ganz klar vor die liegt, dein einer nächster Schritt. Nicht mehr. Der eine reicht völlig. - Und trotz allem Trara macht er dir dennoch Bock auf mehr. Den nächsten Schritt - und den nächsten etc. bei denen es übrigens nicht wirklich leiser wird, aber du lernst alles peu á peu in der richtigen Soundbar-Einstellung zu hören.

In diesem Sinne:

We'll see each other on the Dark Side of Digital Communication. 🚀🔥✨🏴‍☠️💖

Deine Platti 💛😉🌺

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Katrin 'Platti' Lorenz
Katrin 'Platti' Lorenz
Hey! Ich bin Platti und begleite Unternehmer*innen & Existenzgründer*innen bei dem Aufbau einer nachhaltigen Lanzeitkommunikation in ihrem Online-Business. 😁🚀 Mein Fokus liegt hierbei vor allem auf den strategischen und kommunikativen Basics. Denn viele Online-Selbstständige starten mit Tools und Marketing-Methoden, die für ihr aktuelles Unternehmeslevel (z.B. Gründung, digitale Markterschließung oder Community-Aufbau) noch gar nicht geeignet sind. (Ich weiß, am Markt wird das bis gestern noch etwas anders unterrichtet. 😅) Stattdessen fehlen oft einfache Grundlagen, die Zeit, Geld, Energie und vor allem Nerven sparen und viel einfacher zu regelmäßigem Umsatz über das digitale Business führen. 😊💖 Daher möchte ich mit dem Blog "Dark Side of Digital Communication" und meiner Arbeit als Coach & Consultant für digitale Langzeitkommunikation eben diese Lücke gerne einfach einmal schließen. 😉🏴‍☠️🔮
Online-Quiz für digitale Kommunikationstypen für Onlie-Unternehmer und Selbstständige

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